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NECTAR

(Neutronen-Computer-Tomographie- und Radiographie)-Anlage

(Mitarbeiter: Dr. T. Bücherl, E. Kutlar)

 

Abschirmburg

Die Abschirmburg ist aus Formsteinen aufgebaut. Im Bereich der medizinischen Anwendung bestehen diese aus Schwerbeton (Dichte r = 4.5 g/cm 3), sonst aus Normalbeton (Dichte r = 2.4 g/cm 3). Zusätzlich ist beiden Betonsorten das borhaltige Mineral Colemanit beigemischt, um eine bessere Abschirmwirkung der Neutronen zu erreichen. Die Wanddicken sind in allen Bereichen, einschließlich der Decke, mindestens 1 Meter. Durch diese Auslegung wird sichergestellt, dass die Ortsdosisleistung an den Außenseiten der Bestrahlungsburg überall kleiner als 5 m Sv/h ist. Die Rückwand sowie die Trennwände können auf Luftkissen verschoben werden und erhöhen so die Zugänglichkeit.

Beim Bau des Forschungsreaktors wurden alle Bereiche mit Schwerbeton rostbraun gestrichen (siehe Abb.).

 

Blick in die Abschirmburg während der Aufbauphase. Die Rückwand sowie die Trennwände zwischen den Bestrahlungsräumen wurden entfernt. Blick auf die Abschirmburg mit leicht verschobener Rückwand von hinten, schräg oben

Im Innern der Abschirmburg. Blick auf die Trennwand zwischen Beckenwandnische (im Hintergrund) und den medizinischen Bestrahlungsraum. Die Türe zur Beckenwandnische wurde hier entfernt. Blick durch die leicht geöffnete Rückwand in das Innere der Abschirmburg (Bestrahlungsraum für die Tomographie und Radiographie). Links ist die gesicherte Türe zu sehen über die der Zutritt zu den Bestrahlungsräumen nach Inbetriebnahme der Anlage erfolgt.

© RCM

 

 

 

Abschirmburg der Strahlrohrkonverteranlage