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Das am IKE Stuttgart entwickelte Detektorsystem für schnelle Neutronen wird auf 4 Kanäle ausgebaut, so dass mehrere Schichten gleichzeitig tomographiert werden können. Jedes einzelne Detektorsystem besteht aus Szintillator, Photomultiplier, Diskriminator und Pulsformdiskriminator.
Das Detektorsystem wird so weiterentwickelt, dass die Anlage weitestgehend automatisch justiert und kalibriert werden kann. Besonders wichtig ist der Abgleich der Detektoren, denn in jeder gemessenen Schicht muss dasselbe Neutronen- und Gammaspektrum gemessen werden, um dieselben Schwächungskoeffizienten zu erhalten. Dies ist wichtig, um die einzelnen Schichten miteinander zu vergleichen und um sie zu einem 3-D-Bild zusammensetzen zu können. Dieser Abgleich erfolgt bisher von Hand, was einer großen Erfahrung bedarf und er ist sehr zeitaufwendig. Es wurden umfangreiche Untersuchungen - bisher an 3 Detektoren - durchgeführt, bei denen gezeigt werden konnte, dass ein Abgleich mit der notwendigen Güte möglich ist. Es zeigte sich, dass ein manueller Abgleich sehr zeitaufwendig ist. Deshalb ist ein automatischer Abgleich notwendig, einmal um Zeit zu sparen, zum anderen um die Qualitätssicherung bei den CT-Bildern zu gewährleisten. Die Elektronik wird um geeignete Komponenten und eine Abgleichsoftware erweitert.

Das Detektorsystem muss auf einem Detektortisch hinter einem geeigneten Kollimatorsystem aufgebaut und einjustiert werden. Der vorhandene Tisch wurde so aufgerüstet, dass jetzt eine vollautomatische Justierung möglich wird.

Die Nachweiseffektivität des Detektorsystems für schnelle Neutronen wurde mittels Simulationsrechnungen zu ca. 30 % bestimmt. |