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Die Filterbank befindet sich in der Beckenwandnische. Sie trägt die Vorrichtungen zum hydropneumatischen Ein- und Ausfahren von Lochblenden zur Kollimation des Neutronenstrahls für Tomographiemessungen sowie von Polyethylen- und Bleiplatten unterschiedlicher Dicke für die Filterung des Neutronenspektrums. Weitere Hilfsvorrichtung, wie Justierhilfen, Strahlenmessgeräte, etc. sind hauptsächlich fürden medizinischen Betrieb vorgesehen. Ein Permanentfilter, bestehend aus 2 cm dickem Polyethylen und 0,1 cm Cadmium, dient dazu eines Spaltspektrum-artigen Neutronenspektrums zu erzeugen.
Das für die Radiographie und Tomographie entscheidende Element der Filterbank ist der Kollimator. Seine Auslegung legt die maximal erreichbare Bildgüte fest (bei Nutzung von 2-dimensional ortsauflösenden Detektorsystemen). Mittels Monte-Carlo-Berechnungen wurden verschiedene Kollimatorlayouts untersucht (einfache Lochkollimatoren, konisch zulaufende Lochkollimatoren, Kollimatoren mit Honigwabenstruktur, etc.). Als beste Lösung ergab sich der einfacher Lochkollimator. Durch geeignete Wahl des "Lochdurchmessers" D (die Kollimatorlänge L = 50 cm ist vorgegeben) können die maximal erzielbare Bildgüte, ausgedrückt durch das L/D-Verhältnis, sowie die in der Detektorebene zur Verfügung stehende Neutronenintensität "eingestellt" werden. In nachfolgender Tabelle sind einige Ergebnisse der Simulationsrechnungen zusammengefasst. Die letzte Spalte gibt den jeweiligen prozentualen Anteil an gestreuten Neutronen in der Detektionsebene wieder, die zu einer Verschlechterung ("Verschmierung") der Bildqualität beitragen.
L/D |
schneller Neutronenfluss in cm -2s -1 |
Strahldurchmesser (FWHM) in cm |
Anteil an gestreuten Neutronen in % |
40 |
1.7E+08 |
97 |
< 5.0 |
100 |
6.4E+07 |
34 |
< 1.4 |
300 |
6.4E+06 |
31 |
< 2.7 |
Das Ergebnis der Simulationsrechnungen stellt ein optimiertes Layout hinsichtlich Abmessungen und Materialzusammensetzung für den Lochkollimator dar.

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