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NECTAR

(Neutronen-Computer-Tomographie- und Radiographie)-Anlage

(Mitarbeiter: Dr. T. Bücherl, E. Kutlar)

 

Strahlrohr mit Stahlverschlüssen

 

Das Strahlrohr dient dazu, die schnellen Neutronen weitestgehend ungestört aus dem Schwerwasser-Moderatortank durch das Reaktorbecken (H 2O) und den biologischen Schild (Schwerbeton) zu den Messplätzen zu bringen. Das Strahlrohr endet an der Außenseite des biologischen Schilds in der sogenannten Beckenwandnische, einem kleinen, begehbaren Raum in dem mehrere Hilfseinrichtungen (Justierhilfen, Strahlendetektoren etc.) sowie Filtereinrichtungen untergebracht sind.
Die Innenabmessungen der Strahlrohrnase definieren die Größe der quadratischen, leuchtenden Fläche zu 15 cm x 15 cm. In dem Strahlrohr befinden sich 4 Trommeln zum Öffnen und Verschließen des Neutronenstrahls. Die Trommeln wurden in einer optimierten Schichtkonstruktion entworfen und realisiert um eine möglichst kompakte Bauweise zu erzielen. An den Bestrahlungspositionen liegen die Ortsdosisleistungen bei geschlossenem Strahl unter 100 m Sv/h.

 

 

© RCM

 

 

 

 

 

 

Photographie des Strahlrohreinsatzes (demontiert) Blick auf das biologische Schild bei entferntem Strahlrohreinsatz